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Beim Lasergravieren wie beim Laserstrahlschneiden wird gebündeltes Licht mit einer bestimmten Wellenlänge mit hoher Energie auf den Werkstoff geschickt. Es gibt im Bereich Gravuren zwei "Sorten" Laser.
Auf der einen Seite die von uns verwendeten CO2-Laser, welche geeignet sind, um auf nicht-leitendem Material zu schneiden und gravieren, wie Papier, Karton, Holz, Glas, Kork, eloxiertes Aluminium, Spiegel (von hinten), Kunststoffe (ohne PVC!) . Mithilfe spezieller Farben/Chemikalien sind Gravuren auf Metallen (Schwärzungen) mit dem CO2-Laser ebenfalls möglich.
Auf der anderen Seite stehen die sogenannten Yag-Laser (haben wir nicht im Angebot), um auf Metallen die leitend sind zu gravieren.
Die Resultate der Gravuren sind von vielen Faktoren abhängig. Wir können die Fahr-Geschindigkeit, die Leistung 0...100%, die Pulsung und die Auflösung (bis 1000dpi) zwar einstellen und damit viel erreichen. Das zu bearbeitende Material spielt jedoch trotzdem eine grosse Rolle. Wird Kork z.B. wunderbar schwarz so sind die diversen Holzarten sehr unterschiedlich (je härter das Holz, desto besser geht es). Zusammengesetzte Hölzer, bei denen die Laufrichtungen des Holzes wechseln, werden fast immer einen starken farblichen Unterschied im Gravurbild geben. Bei Glas hängt es im Wesentlichen von der Glasqualität ab. Kunststoffe sind speziell für Lasergravur erhältlich.


Die Feinheiten der Auflösung sind im Wesentlichen vom Material abhängig. Motiv-Vorlagen sollen grundsätzlich schwarz/weiss sein und wenn Rasterung notwendig ist, dann sehr grob gerastert. Graustufen sind zwar als "Sendung" des Laserstrahls möglich, das Resultat beim Material ist jedoch fast immer unbefriedigend. Graphiken und Foto's die per Fax verschickt werden können und dann noch gut sichtbar/erkennbar sind, sind in jedem Fall auch zur Lasergravur geeignet (Auflösung viel besser als bei Faxgeräten).